Energievertrieb ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte.

Über 40 Millionen Haushalte in Deutschland beziehen Strom und etwa 20 Millionen zusätzlich noch Gas.

Die Energiekosten für die Verbraucher steigen stetig und daher suchen immer mehr nach Alternativen.

Trotzdem haben bisher erst erstaunlich wenig Haushalte ihren Anbieter gewechselt. Das hat auch damit zu tun, dass der Markt immer unübersichtlicher wird und daher bleiben viele Verbraucher unentschlossen – damit steigt die Bedeutung der Energiekostenberater im Energievertrieb stetig.

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Beim Energievertrieb oder Energiehandel handelt es sich um die verschiedenen Arten der Energie, die es auf dem Markt gibt. Wie viel die Energie wert ist, wird von Angebot und Nachfrage bestimmt, auch die Merkmale des Stoffes nehmen Einfluss auf die Berechnung. Holz, Braun- und Steinkohle, Erdgas und Erdöl sowie Strom zählen zum Energievertrieb. 

Für Vertriebspartner ist es wichtig eine gute Strategie zu entwickeln, um Neukunden für sich gewinnen zu können, aber auch die Wünsche und Bedürfnisse der Bestandskunden zu bewahren.

In Deutschland beziehen ca. 40 Millionen Haushalte Strom und 20 Millionen Haushalte werden zusätzlich noch mit Gas versorgt. Durch dieses hohe Aufkommen sind viele Vertriebspartner im Sektor Strom und Gas tätig, welches sie als rentables Geschäft mit viel Zukunftspotenzial betrachten. 

Energiekunden ist es möglich sich ihren eigenen Energieversorger selbst auszusuchen durch die Neuordnung der Energiewirtschaft. Der ortsansässige Netzbetreiber beliefert den Endkunden, aber dennoch ist die eigene Wahl des Stromversorgers möglich. Ein entscheidender Vorteil hierbei ist, dass der Kunde sich den kostengünstigsten Anbieter aussuchen kann, der auf seine Wünsche und Bedürfnisse zutrifft.

 

Gewerbestrom heißt, dass der Energieversorger Unternehmen mit Strom versorgt. Privatkunden werden mit Strom beliefert.

Privathaushalte haben einen geringeren Energieverbrauch wie Gewerbebetriebe. Private Haushalte haben ca. einen Verbrauch von 1.000 bis 6.000 kWh jährlich. Gewerbebetriebe haben in der Regel einen deutlich höheren Verbrauch.

Sondertarife gelten daher für Gewerbekunden, da der Preis hier in der Regel günstiger wird als für den Privatkunden. Dennoch gibt es oft große Unterschiede zwischen den Anbietern, sodass sich ein Vergleich von verschiedenen Anbietern für den Kunden oft lohnt.

Private Kunden habe meist einen Standard Tarif und zahlen jeden Monat einen festen Abschlag. Zum Jahresende wird der komplette Stromverbrauch abgerechnet, dabei entscheidet sich ob eine Nachzahlung ansteht oder der Kunde eine Gutschrift erhält. 

Bei Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch findet die Messung über eine registrierte Leistungsmessung statt. Dabei wird alle 15 Minuten der Verbrauchswert an den Netzbetreiber gesendet. Mit diesen Werten wird die monatliche Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch errechnet.

Vertriebspartner haben die Aufgabe Privat- und Gewerbekunden zu beraten. Dies ist in einem persönlichen Gespräch vor Ort oder digital möglich. Der Vertriebspartner kann so auf die Wünsche des Kunden eingehen, und somit den entsprechenden Tarif für den Kunden finden. Im Kundengespräch können viele offene Fragen beantwortet werden, um einen reibungslosen Wechsel durchführen zu können.  Ziel ist es, den Kunden den Vertrag zu vermitteln, der perfekt auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch die Betreuung von den vorhandenen Kunden ist sehr wichtig und Aufgabengebiet des Vertriebspartners.

Im Laufe der Jahre ist der Energievertrieb in Deutschland stark gewachsen. Gute Gründe dafür sind:

-          Vertriebspartner erhalten hohe Provisionen mit verhältnismäßig geringem Aufwand

-          Kein Studium oder Ausbildung notwendig, jeder kann in diese Branche einsteigen, wer sich für den Vertrieb von Energie interessiert

-          Gute Verdienstmöglichkeit durch das Vermitteln von Strom- und Gasverträgen

-          Das Geschäft kann hauptberuflich und nebenberuflich ausgeübt werden

-          Perfekt geeignet für den Nebenverdienst bei freier Zeiteinteilung

 

Die Höhe der Provision ist abhängig um welchen Vertrag es sich handelt. Gewerbe- oder Privatkunden.  Die Provision für einen privaten Kunden liegt zwischen 40 bis ca. 200 Euro. Ein pauschaler Betrag ist schwer zu ermitteln, da jeder Kunde einen anderen Verbrauch und Bedürfnisse hat. Verträge bei Gewerbekunden können eine deutlich höhere Provision bringen. Es sind auch dauerhafte Folgeprovisionen möglich.

Das persönliche Gespräch sollte in der Strategie nicht fehlen, dadurch kann der Vertriebspartner den Kunden vermitteln, dass es sinnvoll ist einen Energieanbieterwechsel durchzuführen und nehmen ihm die Angst an einen unseriösen Anbieter zu geraten.

Auch die Kooperation mit anderen Geschäften und Handelsvertretern ist möglich.

Für den Energievertrieb werden digitale Angebotstool und Abschlussmöglichkeiten immer wichtiger. Der Energiekostenberater ist somit ortsunabhängig und kann überall Angebote erstellen und diese mit dem Kunden digital abwickeln.

Zudem spielen hierdurch auch größere Entfernungen zwischen dem Vertriebspartner und den Kunden keine Rolle mehr.

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